Das Quantenjahr 2025 in Ulm
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2025 zum „International Year of Quantum Science and Technology“ erklärt. Ulm startete am 14. März 2025 in sein Quantenjahr "quant.ulm.2025" - am Geburtstag von Albert Einstein, der 1879 in Ulm geboren wurde und als bedeutender Impulsgeber für die Entwicklung der Quantenmechanik gilt. Ulm war die erste Stadt, die als Top-100-Quantenort von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) ausgezeichnet wurde - die DPG koordiniert die Aktivitäten zum Quantenjahr auf Bundesebene. Anke Kovar vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), beschrieb es so: "Was gerade in Ulm in Sachen Quantenforschung und Quantentechnologie entsteht, ist weltweit einzigartig." Denn das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die Universität Ulm zählen zu den weltweit renommiertesten Forschungseinrichtungen in Sachen Quanten.
Das Ulmer Quantenjahr "quant.ulm.2025" unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Martin Ansbacher mündete ins Ulmer Quantenfestival vom 6. bis 12. Oktober und bot im Stadthaus ein breit gefächertes Programm rund um den Stand der Forschung zu den Kleinstteilchen. Eine Kunstausstellung und ein Konzert, die sich den Quanten aus einer anderen Perspektiven nähern, runden das Programm ab. Auch der Mensch Albert Einstein wird in den Fokus gerückt. Also: ein abwechslungsreiches Programm für Jung & Alt.
Die Digitale Agenda der Stadt Ulm ist federführend für die Organisation des Quantenfestivals und Mitglied der Quanteninitiative Ulm, die sich 2024 zusammengefunden hat und eine Vielzahl an Mitwirkenden vereint: das DLR, die Universität Ulm, die TFU, die IHK, das Albert Einstein Discovery Center und die Stadt Ulm. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Kompetenz der Stadt in der Quantenforschung der Öffentlichkeit nahezubringen und das Interesse der Bürgerschaft zu wecken.
© DLR
Die Formulierung der Quantenmechanik vor hundert Jahren hat eine bleibende Grundlage für unser physikalisches Verständnis der Natur gelegt. So wurde das Jahr 2025 durch die UN-Generalkonferenz als "International Year of Quantum Science and Technology" ausgerufen. Mit dieser weltweiten Initiative sollen die bahnbrechenden Beiträge der Quantenwissenschaft zum technologischen Fortschritt der vergangenen 100 Jahre gewürdigt, das globale Bewusstsein für ihre Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert geschärft und sichergestellt werden, dass alle Nationen Zugang zu Bildung im Bereich der Quantenphysik haben. Insgesamt beteiligen sich 57 Länder an diesem bedeutenden Jahr, das gleichzeitig die international verbindende Wirkung der Wissenschaft betont. In Deutschland übernimmt die Deutsche Physikalische Gesellschaft die Koordination der Aktivitäten des Quantenjahres 2025. Und Ulm gehört schon heute zu den führenden Standorten für Quantentechnologie in Deutschland.
Die Quantenmechanik ist die Grundlage vieler Quantentechnologien. Erfindungen wie die Magnetresonanztomografie in Kliniken, der Laser, Solarzellen oder kleinste Chips als Grundbausteine von Computern verdanken alle ihre Existenz der Quantenmechanik. Diese und weitere Quantentechnologien geben der wirtschaftlichen Entwicklung neue Impulse und beeinflussen zahlreiche Bereiche des alltäglichen Lebens. Unter dem Motto „Quantum2025 – 100 Jahre sind erst der Anfang …“ sollen die Erkenntnisse und Perspektiven der Quantenphysik sowohl innerhalb der Wissenschaft als auch in der breiten Öffentlichkeit sichtbar werden. Deshalb sind bis hin zum Quantenfestival im Oktober eine ganze Reihe Veranstaltungen im Zeichen der Quanten direkt in der Stadt geplant - Spitzenwissenschaft und Bürgerschaft sollen sich hier begegnen.
Dabei gilt es insbesondere, nach vorne zu schauen: „Nach Ansicht vieler Expertinnen und Experten stehen wir heute an der Schwelle zu einer zweiten Quantenrevolution. Die gewaltigen Investitionen von privaten und öffentlichen Geldgebern zeigen, welch enormes Potenzial den Anwendungen der zukünftigen Quantentechnologien beigemessen wird“, erklärt Dieter Meschede, Koordinator der DPG-Task Force Quantum2025.
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V.
Die DPG, deren Tradition bis in das Jahr 1845 zurückreicht, ist die älteste nationale und mit rund 55.000 Mitgliedern auch mitgliederstärkste physikalische Fachgesellschaft der Welt. Als gemeinnütziger Verein verfolgt sie keine wirtschaftlichen Interessen. Die DPG fördert mit Tagungen, Veranstaltungen und Publikationen den Wissenstransfer innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft und möchte allen Neugierigen ein Fenster zur Physik öffnen. Besondere Schwerpunkte sind die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses und der Chancengleichheit. Sitz der DPG ist Bad Honnef am Rhein. Hauptstadt-Repräsentanz ist das Magnus-Haus Berlin. | Website: www.dpg-physik.de
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2025 zum „International Year of Quantum Science and Technology“ erklärt. Ulm startete am 14. März 2025 in sein Quantenjahr "quant.ulm.2025". An diesem besonderen Datum, dem Geburtstag von Albert Einstein, der 1879 in Ulm geboren wurde und als bedeutender Impulsgeber für die Entwicklung der Quantenmechanik gilt, unterstrich Ulm seine Rolle als einer der führenden Quanten-Standorte.
Das fasste Anke Kovar vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), bei dem sie die Standorte Stuttgart, Lampoldshausen und Ulm leitet, schon während des Pressegespräches so zusammen: "Was gerade in Ulm in Sachen Quantenforschung und Quantentechnologie entsteht, ist weltweit einzigartig." Denn neben dem DLR gehört die Universität Ulm gleichermaßen zu den weltweit renommiertesten Forschungseinrichtungen in Sachen Quanten.
Die Auftaktveranstaltung am 14. März begann mit dem „Schwarzen Loch“ des Albert Einstein Discovery Centers auf dem Ulmer Münsterplatz. Am Abend waren alle interessierten Bürger*innen ins Haus der Begegnung eingeladen, wo Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Anne L`Huillier spannende Einblicke in die Welt der Quantenphänomene vortrug. Ein weiteres Highlight war die erstmalige öffentliche Präsentation des Modells des Albert Einstein Discovery Centers, entworfen vom renommierten Architekten Daniel Libeskind.
Die Mitwirkenden des Abends waren Moderatorin Katharina Menne; Prof. Dr. Joachim Ankerhold, Leiter des Institut für Komplexe Quantensysteme an der Universität Ulm und QuantumBW-Sprecher für die Wissenschaft; Dr. Christian Brand, stv. Leiter des Instituts für Quantentechnologien am Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR); Nobelpreisträgerin Prof. Dr. Anne L’Huillier; Dr.Ing. Robert Axmann, Leiter der DLR Quantencomputing-Initative; Henning Krone, Geschäftsführer der SWU TeleNet GmbH; Dr. Ilai Schwartz, NVISION; Dr. Nancy Hecker-Denschlag, Vorsitzende des Albert Einstein Discovery Center; Martin Bendel, 1. Bürgermeister der Stadt Ulm.
Die Quanteninitiative Ulm, die sich Anfang 2024 unter der Federführung der Digitalen Agenda der Stadt Ulm zusammengefunden hat, vereint eine Vielzahl an Mitwirkenden: das DLR, die Universität Ulm, die TFU, die IHK, das Albert Einstein Discovery Center und die Stadt Ulm. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die beeindruckende Kompetenz der Stadt in der Quantenforschung der Öffentlichkeit nahezubringen und das Interesse der Bürgerschaft zu wecken.
Im Verlauf des Jahres waren weitere Veranstaltungen und Projekte geplant, die sich an alle richteten, die neugierig auf Quantenphänomene sind. Dazu gehörten die NANUU Night beim DLR am 8. April, und der Lange Abend der Wissenschaft der Universität Ulm am 23. Mai. Diese Veranstaltungen boten eine hervorragende Gelegenheit, die Faszination und das Potenzial der Quantenwissenschaft hautnah zu erleben.
Das Ulmer Quantenjahr "quant.ulm.2025" unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Martin Ansbacher mündete ins Ulmer Quantenfestival vom 6. bis 12. Oktober und bot ein breit gefächertes Programm rund um den Stand der Forschung zu den Kleinstteilchen. Eine Kunstausstellung und ein Konzert, die sich den Quanten aus einer anderen Perspektiven nähern, rundeten das Programm ab. Auch der Mensch Albert Einstein wurde in den Fokus gerückt. Also: ein abwechslungsreiches Programm für Jung & Alt.
Die Digitale Agenda der Stadt Ulm war federführend für die Organisation des Quantenfestivals und Mitglied der Quanteninitiative Ulm, die sich 2024 zusammengefunden hat und eine Vielzahl an Mitwirkenden vereint: das DLR, die Universität Ulm, die TFU, die IHK, das Albert Einstein Discovery Center und die Stadt Ulm. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Kompetenz der Stadt in der Quantenforschung der Öffentlichkeit nahezubringen und das Interesse der Bürgerschaft zu wecken.
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